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Am vergangenen Dienstagabend gab der Deutsche Fußball-Bund in Duisburg die Sieger des DFB-Integrationspreises 2010 in den drei Kategorien Verein, Schule und Sonderpreis bekannt.
Um den höchst dotierten Sozialpreis in Deutschland bewarben sich insgesamt 239 Vereine, Schulen und Institutionen. Den jeweiligen Siegern winkte ein Mercedes-Benz Vito, den Zwei- (10.000 €) und Drittplatzierten (5.000 €) immerhin noch attraktive Geldpreise.
Aus Berliner Sicht sehr erfreulich, belegte der Neuköllner Fußballclub Rot-Weiss 1932 den zweiten Platz in der Kategorie Verein und bekam von Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff einen Scheck in Höhe von 10.000 € überreicht. Ausgezeichnet wurde der Verein für seine Jugendarbeit. So hat der Verein inzwischen zwei Mädchenmannschaften installiert, in dem überwiegend Mädchen mit Migrationshintergrund Fußballspielen. Neben dem Engagement für die Mädchen des Vereins, wurde zudem die Kooperation (Fußball-AG) mit der angrenzenden Schule (Campus Rütli) und der Kita herausgehoben. „Der Verein zeigt, wie man die integrative Kraft des Fußballs nutzen kann, um verschiedene Kulturen zusammenzuführen“, so Mehmet Matur, der Integrationsbeauftragte des Berliner Fußball-Verbandes, der zusammen mit Bernd Schultz (Präsident des BFV) die Delegation des Vereins nach Duisburg begleitete.
Weitere Informationen zur Preisverleihung finden sie auf den Internetseiten des DFB: www.dfb.de
Online gestellt: 20. Februar 2010 / kl
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