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Berlin hat drei neue Pokalsiegerinnen bei den Frauen

Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein wurden im Volkspark Mariendorf am 24. Mai 2026 die neuen Pokalsiegerinnen der Polytan-Pokalwettbewerbe der Frauen ausgespielt. Insgesamt 1774 Zuschauer*innen verfolgten am Pfingstsonntag die Pokalendspiele der Frauen.

Türkiyemspor neue Pokalsiegerinnen der 7er-Frauen

Der Tag startete um 10:00 Uhr mit dem Polytan-Pokalfinale der 7er-Frauen. In der Partie zwischen Viktoria Berlin III und Türkiyemspor IV fand das Team aus Kreuzberg zunächst besser ins Spiel und kam in der vierten Minute zum ersten Torschuss des Tages. In der 10. Minute versuchte es Viktorias Bax aus der Distanz und zwang Türkiyems Torhüterin zu einer Parade auf den Boden. Nur wenige Minuten später fiel das 1:0 für Türkiyemspor Berlin durch Bayer, die den Überblick behielt und das Tor zur Führung erzielte. In der 15. Minute versuchte es Özer für Viktoria Berlin, der Ball flog aber knapp über das Tor rüber. Kurz vor der Halbzeitpause, in der 28. Spielminute wurde es dann nochmal gefährlich für Türkiyemspor, als Torhüterin Mzoughi zum Zweikampf rausrannte und es vor dem Tor kurz unsicher wurde. Letztendlich konnte sich das Team retten und mit einer 1:0-Führung in die Halbzeit gehen. Viktoria Berlin kam zu Beginn der zweiten Hälfte etwas besser in die Partie. Nach einer kurzen Trinkpause in der 45. Minute dominierte Türkiyemspor die Partie allerdings erneut. Kurz vor Spielende in der 57. Minute musste Viktoria Berlin schließlich das 2:0 für Türkiyemspor durch Kucak einstecken, die sich vor dem Tor durchsetzen und den Ball flach rechts reinbringen konnte. In den letzten zwei Minuten der Partie versuchte Viktoria nochmal nach vorne zu kommen, musste sich letztlich aber mit 0:2 gegen das Team von Türkiyemspor Berlin geschlagen geben, die sich als Pokalsiegerinnen im Polytan-Pokal der 7er-Frauen 2026 feiern durften.

Aufholjagd und Spannung bis zum Abpfiff

Um 12:00 Uhr wurde das erste der beiden Großfeld-Finals angepfiffen. Auf dem Platz standen sich Hertha BSC II und die U20 von Viktoria Berlin gegenüber. Das Team von Viktoria kam gleich zu Beginn der Partie gut ins Spiel und sorgte schon in der 4. Minute für ein Raunen auf den Rängen, nachdem Hahn auf der rechten Seite frei zum Schuss kam und den Ball an die Latte schoss. Das erste Tor ließ nicht lange auf sich warten und so erzielte Viktorias Krehnke in der 9. Minute den Führungstreffer per Abstauber. Wenig später versuchte es Hertha BSC auf der anderen Seite, ohne Erfolg. Viktoria hat die erste Hälfte dominiert und Herthas Torhüterin mehrmals gefordert. In der 40. Minute setzte sich Valenzuela Chmieleski schließlich auf der linken Seite durch und erzielte aus spitzem Winkel das 2:0 für die U20 von Viktoria Berlin. Zum Ende der ersten Halbzeit gelang es Hertha BSC noch einmal vorne durchzukommen, was zur bislang besten Chance für das Team führte, die sowohl die Torhüterin als auch die Abwehr von Viktoria Berlin forderte. Die zweite Hälfte startete gleich mal mit einer Torchance für Hertha BSC, die mehr Zug zum Tor entwickelten. Die Partie wurde dadurch deutlich ausgeglichener. Nach einer Doppelchance für Viktoria Berlin in der 70. Minute, erspielte sich Hertha BSC in der 72. Minute den Weg zum Tor. Die Nummer 25, Trincia kam an der gegnerischen Torhüterin vorbei und verwandelte den Anschlusstreffer für Hertha BSC. Das neue Ergebnis von 2:1 sorgte für eine spannende Schlussphase, in der sich beide Teams wortwörtlich reingeschmissen haben und Chancen auf beiden Seiten erspielten. Hertha kämpfte sich nochmal ins Spiel zurück und war drauf und dran den Ausgleich zu erzielen. Nach 95 Minuten wurde das Spiel schließlich abgepfiffen und die U20 von Viktoria Berlin konnte den Pokal feiernd entgegennehmen. 

Berolina Mitte mit erstem Pokalsieg der Vereinsgeschichte

Bereits vor dem Spiel waren die beiden Fanlager der Finalistinnen in Stimmung. Die Fans der FSV Hansa 07 organisierten einen Fanmarsch um ihr Team gebührend zu unterstützen und auch die Fans von Berolina Mitte begleiteten ihr Team beim Einlaufen mit Fahnen und Trommeln. Bevor das Spiel angepfiffen wurde, ergriffen Spielerinnen der Ü35 von Hansa 07 noch einmal das Wort, um eine langjährige Spielerin der 1. Frauen zu verabschieden. Der Anpfiff erfolgte schließlich kurz nach 15:00 Uhr. Das Team von Berolina Mitte fand leichter ins Spiel und war mit mehr Ballbesitz und Torchancen spielbestimmend. In der 18. Minute fiel auch das erste Tor für Berolina Mitte durch Ueberschär, die sich allein vor der Torhüterin wiederfand und den Ball links an ihr vorbeilegte. In der 27. Minute erfolgte beinahe der zweite Treffer, als es auf Seite von Hansa 07 zu einer Kopfballabwehr kam, die am Ende Torhüterin Gramm zu einer Parade aufforderte. Wenige Minuten später erfolgte ein Lattenschuss auf das Tor von Hansa 07, gefolgt von zwei weiteren gefährlichen Torchancen. In der 40. Minute erzielte Karatas dann das 2:0 per Kopf nach einem Eckball. Mit dem Stand von 2:0 ging es auch in die Halbzeitpause. Die zweite Hälfte des Spiels startete mit ein wenig Verzögerung, bot aber gleich zu Beginn wieder Chancen auf Seiten von Berolina Mitte, die in der 51. Minute den zweiten Aluminiumtreffer verbuchten. Zwei Minuten später folgte dann das 3:0, erneut durch die Nummer vier von Berolina Mitte, Ueberschär, die damit ihren Doppelpack schürte. Im weiteren Verlauf des Spiels fand Hansa 07 besser ins Spiel und konnte mehr Torchancen erspielen. In der 70. Minute fiel das vermeintliche 3:1 nach einer Ecke, wobei kurz zuvor bereits aufgrund eines Fouls vor dem Tor abgepfiffen wurde. Drei Minuten später fiel das Tor dann auf der anderen Seite, Lamprecht erhöhte auf 4:0. Die FSV Hansa 07 ließ sich aber nicht unterkriegen und erzielte in der 79. Minute schließlich doch noch den Anschlusstreffer durch Schulz, die kurz vor dem Strafraum zum Schuss kam und den Ball links oben versenkte. Mit einem Endstand von 4:1 holte sich Berolina Mitte am Ende des Tages den ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte im Polytan-Pokal der Frauen.

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