Berliner U15 gegen Westfalen im Einsatz

Zwei intensive Leistungsvergleiche liegen hinter Berlins U15-Junioren. Foto: BFV.

Die Junioren-Auswahl des BFV traf in zwei torreichen Leistungsvergleichen auf das Team des FLVW.

In der vergangenen Woche weilte mit der U15-Auswahl des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) eines der stärksten Verbandsteams Deutschlands in der BFV-Sportschule in Berlin-Wannsee. Dementsprechend groß war die Herausforderung für die Berliner Spieler in den zwei Leistungsvergleichen, die während des Aufenthaltes der Gäste in der Hauptstadt anstanden.

Im ersten Spiel auf Rasen des Sportforums Hohenschönhausen waren die Berliner den Westfalen ebenbürtig und bestimmten vor allem zu Beginn das Geschehen, die Gäste konterten jedoch eiskalt und nutzen die Berliner Fehler im Spielaufbau gnadenlos aus. Auf der anderen Seite wurden die Tormöglichkeiten nicht konsequent verwertet und es gelang nur ein Berliner Treffer. Das 1:6-Endergebnis war am Schluss deutlicher als es die Spielanteile vermuten ließen.

„Eine Breite an spielstarken Jungs in dem Jahrgang“

Am zweiten Spieltag auf dem Kunstrasen des Ernst-Reuter-Sportfeldes spiegelte sich das ausgeglichene Spiel auch im Ergebnis wider. Das war keineswegs selbstverständlich, rekrutierte sich das zweite Berliner Team doch ausschließlich aus Verbandsligateams. Dazu war es für viele Spieler der erste Auswahleinsatz. Die Berliner waren von Beginn an sehr aufmerksam, viele Zweikämpfe wurden für sich entschieden. Dennoch lag man wie am Vortag nach dem ersten guten Angriff der Westfalen mit 0:1 zurück. Im weiteren Verlauf konnten die Berliner dann selbst für Gefahr sorgen und drehten das Spiel. Man erspielte sich Chancen und konnte auf 3:1 stellen. Im Gegensatz zum Vortag nutzten die Westfalen ihre Torchancen nicht so konsequent, was auch an den überzeugenden Torwartleistungen auf Berliner Seite lag. In der Schlussminute gelang den Westfalen noch der Anschlusstreffer zum 3:2, am Berliner Sieg konnte das jedoch nichts mehr ändern.

Insgesamt positiv gestimmt war Verbandssportlehrer Rudy Raab nach den Spielen: „Im zweiten Spiel hat mich sehr gefreut, dass unsere Spieler aus der Verbandsliga sehr gut mithalten konnten. Dass sogar ein Sieg heraussprang, freut mich für die Jungs. Auch mit dem ersten Spiel bin ich nicht unzufrieden. In beiden Partien konnten man sehen, dass wir in Berlin über eine Breite an spielstarken Jungs in dem Jahrgang verfügen. Der eine oder andere konnte sich für das DFB-Sichtungsturnier im Mai empfehlen.“ Im Funktionsteam unterstützten Raab die Physiotherapeutin Simone Lehmann, der Teammanager Lennart Jedlitschka sowie die Co-Trainer Tobias Scharlau und Tobias Göth.

Es kamen Spieler aus folgenden Vereinen zum Einsatz: Hertha BSC, Union Berlin, Tennis Borussia und Hertha 03 Zehlendorf (Spiel eins) sowie Viktoria Berlin, Empor Berlin, SC Borsigwalde, FC Internationale, Reinickendorfer Füchse und SC Staaken (Spiel zwei).


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