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In diesem Bereich berichten die JLKler:innen regelmäßig über ihre Lehrgänge, Stützpunkte und sonstige Veranstaltungen

Saison 2022/23

Stützpunkt Oktober

Schulschluss. Ab nach Hause. Sachen packen. Auf geht’s zum ersten Stützpunkt dieser Saison. Am Montag, den 17.10.2022 war es nun endlich wieder so weit. Um 18:30 Uhr trafen wir uns in den Räumen des Poststadions und nach kleinerer Schwierigkeit, was die Menge an Stühlen und Tischen betraf, ging es dann auch schon los. Selbstverständlich starteten wir wie immer mit dem Regeltest, bei dem sich die ersten zwölf Fragen auf die Schiedsrichterzeitungen bezogen und in den letzten drei tobte sich Bela über die wichtigsten Regeln, die man in der Winterzeit benötigt, aus.  Nach dreißig Minuten war der Test vorbei und wir gaben ab.
Nun kam der organisatorische Part, der sich vor allem auf die von jedem hin gesehnte JLK-Fahrt bezog. Nach einem kleinen Rätselraten von Bildern, welche verraten sollten, wo es hin geht, wussten spätestens alle bei dem letzten Bild, dem Kölner Dom, dass es…Überraschung nach Köln geht. Dies war jedoch nicht die einzige glückliche Botschaft, denn Julius Hanft hat es geschafft neues und damit einziges Mitglied des A-Kaders zu werden. Glückwunsch Julius!
Organisation geschafft, also spazierten wir alle, nachdem wir uns umgezogen hatten, auf den Platz, für ein paar Sporteinheiten, welche von Tom Rösler geleitet wurden. Die Sporteinheiten bezogen sich vor allem auf Orientierung im Raum und natürlich auf Kondition. In der ersten Übung gab es drei Fänger, welche die Leibchen, die sich die anderen davor in die Sporthose stecken sollten, fangen sollten. Ist dies geschafft, so muss der gefangene bis zum Schluss Jumping Jacks (Hampelmänner) machen. Natürlich durfte diese Übung nicht zu leicht werden, also gab Tom Bewegungen vor in dem wir vor den Fängern wegrennen mussten oder wie die Fänger die anderen fangen sollten. Schon alle leicht erschöpft kamen wir zum Dehnen und wanderten danach in das nächste Rechteck. Erneut ein „fange“-Spiel. Wir stellten uns in einem Kreis auf und blickten unseren Nachbarn rechts von uns an. „Alles klar ihn muss ich fangen“. Danach blickten wir unseren Nachbarn links von uns an. „Okay er muss also mich fangen“. So ging es los. Ein Haufen von JLKlern in einem kleinen Rechteck, jedoch nur zwei Leute auf die man sich konzentrieren muss. Wirst du gefangen verlierst du einen Punkt, fängst du, so bekommst du einen weiteren Punkt. Berührst du jemanden, der weder dein Fänger oder noch dein gejagter ist, so verlierst du einen Punkt. Wir spielten fünf Runden und am Ende standen zwei Sieger fest. Glückwunsch an Alex und Enzo! Die Übungen machten der Kondition und der Orientierung im Raum alle Ehre, jedoch war dies natürlich nicht die letzte. Wir stellten vier Tore auf, bei denen sich zwei gegenüberstanden. Teams wurden gebildet und ab geht’s! Wir bestanden am Ende aus vier Teams, davon spielten immer zwei gegeneinander, während dessen die anderen beiden Teams sich auf den anderen Toren duellierten. „Wer ist jetzt in meinem Team?“, „Wer spielt von den anderen jetzt gegen mich?“. Sachen die nun sitzen müssen, bei sich zwei kreuzenden Spielfeldern. Gespielt wurde Handball mit Fußbällen und auch hier durfte das Spiel nicht zu einfach werden, also dachte man sich ein paar Fragen aus, welche wenig mit der Schiedsrichterei zu tun hatten. Wusste man die Antwort ging es weiter. Wusste man die Antwort nicht, so musste man fünf Liegestütz absolvieren. Nach vier Runden hatten wir es geschafft. Wir erfuhren unsere Punktzahlen aus dem Regeltest, mit denen die meisten zufrieden waren, zogen uns um und verabschiedeten uns. Erneut ein toller Stützpunkt mit einer spielerisch sehr anstrengenden Sporteinheit. Vielen Dank an die Leitung!


Felix Siebert

Saisonauftaktlehrgang 22/23

Der Lehrgang begann für alle JLKler am Freitag, den 02. September 2022 an einem wunderschönen Freitagabend um 17:30 Uhr. Nach einer schnellen Zimmereinteilung ging es direkt in den Konferenzraum, um die neue Abseitsauslegung anhand gezeigter Videoszenen zu verstehen, welche Auswirkungen die Auslegungsänderung hat. Nach einem hervorragenden Abendessen gab es dann den ersten Regeltest. Direkt darauf wurden alle JLKler auf den Sportplatz geschickt, um eine Trainingseinheit zu absolvieren, die wegen dem am Folgetag anstehenden Lauftest ehr eine Regenerationseinheit war. Natürlich gab es am Abend noch den traditionellen runden Tisch, an dem die JLKler Zeit haben, interne Dinge zu besprechen. Danach ging es für alle ins Bett, oder zu persönlichen Gesprächen mit der Leitung.
Nach einem kleinen Frühstück ging es direkt zum Gelände des Berlin SC, wo die neue Laufprüfung stattfinden sollte. Der Lauftest wurde dann auch von allen nicht angeschlagenen erfolgreich abgeschlossen. Nach der Laufprüfung wurde dann Mittag gegessen. Im Anschluss darauf wurden neue Bilder gemacht. Danach kam unser Ansetzter David Heider zu Wort und sprach einige Fehler an, die die JLKler in der nächsten Saison nicht mehr begehen sollten. Ein Lehrgangstag kann, ohne einen Regeltest, natürlich nicht gut enden, weswegen direkt im Anschluss einer geschrieben und ausgewertet wurde. In Folge darauf ging es direkt auf den Sportplatz, wo der, in zwei Gruppen geteilte, JLK einerseits mit gestellten Szenarios umgehen musste und andererseits in verschiedenen Fitnessbereichen getestet wurde. Nach diesen spaßigen Einheiten ging es wieder in den Konferenzraum, um den neuen Beobachtungsbogen kennenzulernen. Danach wollte die JLK-Leitung mit möglichst vielen über Ziele, Perspektive und Leistung zu sprechen.
Am nächsten Morgen gab es den beliebtesten Teil von Lehrgängen, den Frühsport. Dieses Mal wurden die JLKler durch Wannsee zum Haus der Wannseekonferenz gejagt. Dort angekommen, wurden zwei Teams gebildet, die beide abwechselnd eine Frage zur Wannseekonferenz beantworten sollten. Die verlierende Mannschaft durfte dann natürlich Liegestütze machen. Nachdem alle zurückgekehrt waren, wurden die Zimmer geräumt und es wurde gefrühstückt. In der Folge darauf kam Bodo Brandt-Chollé als Referent, um mit den JLKlern mal genauer in die Regel 12 zu blicken und die Frage zu beantworten, ob es einen Unterschied macht, ob der Ball bei einem Foul gespielt wird, oder nicht. Dazu gab es dann 15 Videoszenen, wobei wieder zwei Teams gegeneinander antreten mussten. Das Team, dass die richtige Entscheidung und die beste Erklärung lieferte, bekam Punkte.  Das verlierende Team musste mit der übergebliebenen Kraft zwanzig Liegestütze machen. Natürlich sind Formalitäten ebenfalls wichtig, weswegen Tom Rösler noch einen kleinen Vortrag über das Schreiben eines Sonderberichts hielt. Danach wuchs die Spannung: Die Leistungen vom Lehrgang und die Aufstiegs Entscheidungen wurden bekannt gegeben. Es ging dann für manch einen eiligen direkt nach Hause, viele aber blieben noch zum Mittagessen, wonach der Lehrgang dann beendet wurde.


Benedikt Wehler

Sichtungslehrgang August

Nach der Zimmereinteilung, einer kurzen Vorstellungsrunde und dem ersten Abendessen im Landesleistungszentrum haben wir direkt den ersten von drei Regeltests geschrieben. Auch wenn dieser für den einen oder anderen ein bisschen kompliziert war, stand die größte Herausforderung des Abends noch bevor. Um 20:30 Uhr trafen wir uns zu einer Sporteinheit in der Halle, bei der uns die beiden JLK-Sprecher*innen Jette und Julius ordentlich gequält haben.


Der Samstag begann mit einem leckeren Frühstück. Anschließend wurden wir mal wieder richtig gefordert. Denn es stand die Laufprüfung an. Sechs 40 Meter-Sprints in maximal 6,4 Sekunden mit anschließendem Ausdauertest, den die meisten von uns ohne Mühe bestanden haben. Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Regeln. Nach dem Mittagessen schrieben wir den zweiten Regeltest, bevor wir uns in Kleingruppen intensiv mit einzelnen Regeln auseinandergesetzt und unsere Ergebnisse präsentiert haben. Eine kurze Stärkung gab es noch, nämlich das wie immer sehr gute Abendessen, doch dann wurde unser Regelwissen schon wieder auf die Probe gestellt. Allerdings war auch der dritte Regeltest für viele von uns keine allzu große Herausforderung. Zum Abschluss des Tages sind wir in der Sporthalle nochmal ordentlich ins Schwitzen gekommen, bevor wir den Tag mit einem Fußballturnier ausklingen ließen. 


Sportlich ging es dann auch am nächsten Tag direkt weiter. Pünktlich um 7:00 Uhr mussten wir schon wieder motiviert "Guten Morgen" sagen, bevor wir völlig verschlafen eine Joggingrunde gedreht haben. Weil das anscheinend noch nicht ausreichte, durften wir dann auch noch eine Treppe hoch- und runtersprinten. Nach dem Frühstück wurden wir dann über die Aufgaben eines/einer Schiedsrichterassistent*in aufgeklärt. Wir lernten die Zeichen kennen und hatten die Möglichkeit, einige Fragen zu stellen. Jetzt wurde es spannend - die Lehrgangsergebnisse wurden verkündet. Viele von uns konnten sich freuen, denn wir haben es in den JLK geschafft. Andere mussten leider vertröstet werden. Trotzdem gingen wir noch ein letztes Mal alle zusammen Mittag essen, bevor sich unsere Wege schon wieder trennten. 


Jonah Hacker

Saison 2021/22

Lehrgangsreise nach Faak am See

Die Lehrgangsreise nach Faak ging für David, Luca und mich am Samstag, den 09. Juli um 06:30 am Berliner Hbf mit dem Fahrziel München los. In München angekommen, lieferten wir unsere Koffer im Hotel ab und machten uns auf den Weg München zu entdecken. Wir besichtigten den Marienplatz mit seinem Dom und danach die „Eisbachwelle“. Das ist eine künstliche Welle mitten in der Stadt, die viele Hobbysurfer nutzen. Anschließend spazierten wir durch den sehr ordentlichen und schönen englischen Garten. Anschließend ging es noch zum Olympiapark.
Auch Tag zwei der Reise nach Faak ging früh los. Um 5 Uhr klingelte der Wecker und gegen 5:40 verließen wir das Hotel um unseren Zug nach Wien zu bekommen. Von dort ging es dann mit dem Auto weiter zur Bundessportschule Faak am See. Der Lehrgang begann dann mit einer kurzen Begrüßung und eine Vorstellungsrunde, in der jeder einen Partner vorstellen konnte. Somit endete dann auch der zweite Tag unserer Reise nach Faak.
Der dritte Tag begann nach dem Frühstück mit einer Trainingseinheit. Nach dieser sprach der Wiener Schiedsrichterobmann. Anschließend präsentierte uns der österreichische Regelwart anhand von Videoszenen, wie die neuen Regeländerung in Bezug auf Abseits zu handhaben sind. Nach dem darauf folgenden Mittagessen und einer ausgiebigen Mittagspause folgte noch einmal eine Trainingseinheit. Danach endete auch dieser Tag.
Der vierte Tag begann dann mit einem Vortrag von Monika Einwaller, österreichische Sportschützin, Olympiateilnehmerin 2000 und 2004 sowie Frau von Thomas Einwaller, ehemaliger FIFA-Schiedsrichter, der ebenfalls vor Ort war. Sie referierte über das Thema Konzentration und ihre Erfahrungen damit und gab den Wiener Kollegen sowie Luca und Emil viele nützliche Tipps, mit bestimmten Situationen umzugehen und diese schnell zu verarbeiten.
Nach der Mittagspause kam der ÖFB-Schiedsrichterchef und WFV-Präsident Robert Sedlacek und informierte über Neuigkeiten aus beiden Verbänden.
Die letzte Trainingseinheit des Tages bestand ans einem Wettkampf, bei dem die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten im laufen, schießen und denken beweisen mussten.
Der fünfte Tag begann mit einem Vortrag vom ehemaligen Fifa-Schiedsrichter Thomas Einwaller. Er referierte über das Spieler- und Spielmanagement. Der anschließend freie Nachmittag verbrachten die meisten dann direkt am Faaker See. Somit war der Mittwoch ein relativ entspannter Tag.
Am Donnerstag ging es dafür um so anstrengender weiter. Zwei Trainingseinheiten hielten uns JLKler auf Trapp und auch eine Abseitsschulung mit dem FIFA-Assistenten Heidenreich brachte uns an die Grenzen des Wahrnehmbaren. Die Entscheidungen waren teils so eng, dass selbst das Video kaum Abhilfe schuf. „Do not fix“ mahnte anschließend der Verantwortliche des „Play Fair Code“. Dabei ging er auch näher auf die mittlerweile sehr beeindruckend ausgeprägten Technologien zur Erkennung von Spielmanipulation, als auch die Möglichkeiten eines Amateurschiedsrichters nicht zum Opfer zu werden, ein.
Der letzte vollständige Lehrgangstag begann mit einem Vortrag von Luca, Lukas (Wiener SR und Funktionär beim ÖFB) und mir. Wir stellten den JLK vor und Lukas ergänzte, welche Änderungen es zukünftig für die Schiedsrichter in Österreich gibt. Dazu gehören Ideen zur Gewinnung, Erhaltung und Ausbildung von Schiedsrichtern.
Die Anstrengung der vorherigen Tage merkte jeder bei der anschließenden Trainingseinheit. Nach der dreistündigen Mittagspause ging es mit einem Regeltest weiter. Die Fragen wurden dabei per Beamer nur wenige Momente gezeigt.
Anschließend referierte der Wiener Regelwart Helmut Pollak über einige Regeländerungen. Eigentlich wäre danach das legendäre Abschlussturnier geplant gewesen, bei dem Luca und ich natürlich auch Teil nehmen wollten. Während der Regelschulung zog allerdings schon ein Gewitter auf. Daher wurde das Turnier abgesagt.
Nach dem Abendessen stand dann das Allgemeinwissen-Abschlussquiz auf dem Programm. Über Kahoot! wurde so ein Sieger ermittelt.
Nachdem es am Samstagmorgen erst einmal normal mit Frühstück losging, kam danach der letzte Programmpunkt. Dieser bestand aus der Übergabe von Pokalen z.B. für die 9,15 Meter Aufgabe, bei der das Mauerstellen Simuliert und anschließend nachgemessen wurde. Nachdem dies erledigt war, wurden die Lehrgangsteilnehmer verabschiedet und wir bedankten und verabschiedeten uns ebenfalls. Anschließend fuhren wir nach Wien.
Dort besichtigten wir das Schloß Schönbrunn zu fahren. Für Luca endete die Reise danach. Er flog am Abend mit dem Flugzeug zurück nach Berlin.
Am Sonntag setzten wir unsere Sightseeing-Tour durch Wien fort. Wir besichtigten den Stephansdom und die Innenstadt. Die Rückreise begann für David und mich dann am Sonntagabend am Wiener Hauptbahnhof. Von dort fuhren wir mit dem Nachtzug und kamen pünktlich am Montagmorgen in Berlin an.
Abschließend kann man zusammenfassen, dass der Lehrgang wirklich ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird!
Vielen Dank daher noch mal an die JLK-Leitung, die solche Erlebnisse möglich macht und an David, der uns die gesamte Woche begleitet und sich dafür extra frei genommen hat!


Emil Pauls

Saisonabschluss

In der A-Junioren Verbandsliga gab es am Ende der Saison einen Punktgleichstand an der Spitze der Tabelle. Tasmania Berlin und der SV Empor hatten beide eine überragende Saison gespielt und wollten nun natürlich die Meisterschaft perfekt machen. Da in den Juniorenligen bei Punktgleichstand nicht die Tordifferenz zählt, musste die Meisterschaft in einem Entscheidungsspiel entschieden werden. Dieses Entscheidungsspiel fiel direkt auf unseren Saisonabschluss, den wir am 19. Juni mit gemeinsamen Grillen geplant hatten. Auf Bitten der JLKler entschied sich die Leitung aber die Pläne zu ändern und das absolute Topspiel um die Meisterschaft der A- Jugend-Verbandsliga, aber auch um den direkten Aufstieg in die A-Jugend Regionalliga, zu besuchen. Zudem wurde entschieden, dass das Spiel von Mitgliedern des JLKs geleitet wird. So kam es also, dass am Sonntag den 19.06. sich Yehor, Anton, Emil und meine Wenigkeit um 12 Uhr, zwei Stunden vor Anpfiff, bei knackigen 34 Grad im Schatten auf dem Sportplatz an der Züllichauer Straße trafen, um uns als Schiedsrichter auf die Partie vorzubereiten. Dem aufmerksamen Leser wird direkt aufgefallen sein, dass von 4 Schiedsrichter die Rede ist, was im Amateurbereich ja nicht der Normalität entspricht. Es wurde aufgrund der hohen Brisanz des Spiels entschieden einen 4. Offiziellen einzusetzen. Unter erhöhten Sicherheitsbedingungen konnte das Spiel dann aber mit 15 Minuten Verspätung um 14:15 durch Yehor angepfiffen werden. Den rund 700 Zuschauern bot sich eine spannende erste Hälfte in der Empor in der 21. Minute in Führung ging. Tasmania konnte 10 Minuten später zum 1:1 ausgleichen. So ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause. In der 2. Halbzeit ging es spannend weiter. Auch die Stimmung bei den Zuschauern war super und die JLKler fieberten auch alle mit. In der 75. Minute schoss Empor dann das finale 2:1. Nach dem Abpfiff konnten sich die Empor-Fans dann nicht mehr halten und stürmten auf das Spielfeld. Nach der Siegerehrung begaben sich die JLKler in Richtung Golgatha Biergarten. Auch das Schiedsrichtergespann brach nach dem Umziehen und kurzen Feedback durch Pascal Wien in Richtung Biergarten auf. Dort wurden wir bereites erwartet und mit Applaus begrüßt. Nicht zu vergessen ist natürlich die Verabschiedung von mehreren Personen aus dem JLK Kompetenzteam. So wurden Philipp Gentsch und Robert Asmussen verabschiedet, welche beide mehrere Jahre im JLK mitgewirkt hatten. Neu dabei sind dafür ab nächster Saison Leander Dietz und Tom Rößler welche beide im JLK Kompetenzteam mitwirken werden. Zudem wurden aus dem JLK Anton Winter, Yehor Antoniuk, Florian Reiche, Fabienne Olivie und Paul Yaghy verabschiedet. Der JLK wünscht ihnen viel Erfolg für ihre weitere Schiedsrichterlaufbahn. Bei weiterhin bestem Wetter und dem ein oder anderen Kaltgetränk ließen wir den Abend ausklingen. So ging ein sehr schöner Saisonabschluss zu Ende.

Jakob Eichhorn

Nike Youth Cup Finals 2022

Traditionell trafen sich alle JLKler zu den Pokalendspielen, um sich die Jugendpokalendspiele am 25. und 26. Mai 2022 im hochangesehenen Poststadion anzuschauen und die SR-Gespanne zu unterstützen. Das A-Junioren Finale begann unter zahlreichen Zuschauern um 19:00 Uhr. Anton Winter hatte die Ehre dieses Pokalendspiel zuleiten. Ihm assistierten Emil Pauls und Yehor Antoniuk. Als 4. Offizieller fungierte Julius Hanft. Dieser bewies seine Gelassenheit im Umgang mit den Trainern und den durchaus zahlreich erschienenen Zuschauern während des gesamten Spiels durch eine souveräne Leistung. Auch der Rest des Gespanns ließ sich durch zwei schnelle Tore der Gäste und kleinere Tumulte nicht aus der Ruhe bringen. Nach dem Anschlusstreffer des Berliner SC kurz vor der Halbzeitpause versprach auch die zweite Hälfte einiges an Spannung und wurde dem auch durch ein hochklassiges Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten, welches das bessere Ende für Zehlendorf nahm, gerecht. So siegten die Zehlendorfer mit einem Endstand von 1:4 und krönten sich zum U19-Pokalsieger. Mit der Leistung des Schiedsrichtergespanns waren alle Beteiligten ausnahmslos mindestens zufrieden, einige sogar sehr zufrieden, was für die 4 Schiedsrichter und die Verantwortlichen aus der JLK-Leitung sehr beruhigend war.

Am Tag nach dem A-Junioren Finale fand das Finale der C-Juioren statt. Ebenfalls im Poststadion. Dieses Spiel leitete die erfahrene Schiedsrichterin Jette Wolff. Als Assistenten waren Ahmad Chahrour und Florian Reiche angesetzt. Gürkan Saka durfte die Erfahrungen als 4. Offizieller machen. In diesem Finale begegneten sich Hertha BSC und Hertha 03 Zehlendorf. Das Duell der Hertha! Hertha BSC, welche bereits die Meisterschaft in der C-Junioren Regionalliga holte, überlag der Hertha aus Zehlendorf deutlich und gewann daher auch mit einem 7:0. Trotz des Endergebnisses war dies eine einzigartige Erfahrung für das gesamte SR-Team.

Nachdem das C-Junioren Finale angepfiffen war, fand am selbigen Ort das Finale der B-Junioren statt. Derbytime im Poststadion. Khalil Khattab leitete dieses Finale zwischen Hertha BSC und 1.FC Union Berlin. Als Assistenten standen ihm Luca Gesh und Jan-Ole Sund bei. Lucas Schlichtmann zeigte als 4.Offizieller sein können mit der Wechseltafel. In dem Wohnzimmer des Schiedsrichters Khalil Khattab, zauberten die U17 Mannschaften der Bundesligisten ein schönes Fußballspiel, welches für die zahlreichen Zuschauer ebenfalls schön anzusehen war. Die Erfahrung gleich zwei Bundesligisten und zu gleich die Erzrivalen in einem Pokalfinale zu haben, ist für das Gespann eine unvergessliche Erfahrung gewesen. Die Köpenicker dominierten mit einem 2:0 Sieg gegen die Hertha aus Charlottenburg hochverdient. Nach dem alle Spiele

abgepfiffen worden sind und die anschließenden Beobachtungsaussprachen vorbei waren, fanden wir uns traditionell in einem Restaurant wieder, welches nähe des Berliner Hauptbahnhofs ihren Sitz fand. Nach ein paar Pizzen und Getränken fand anschließend jeder den Weg in Richtung zu Hause.

Khalil Khattab

Ballholer beim DFB-Pokalfinale

Am 21.05.22 war es wieder soweit: Der JLK durfte die Ballmädchen und -jungen für das Endspiel des DFB-Pokals im Olympiastadion stellen. Der SC Freiburg und RB Leipzig sollten aufeinandertreffen.
Pünktlich um halb vier trafen wir uns vor dem Eingang Südtor. Wir gingen über das Stadiongelände in unsere Kabine. Der Veranstalter stellte uns komplette Outfits zur Verfügung. Nachdem jeder seine richtige Größe bekommen hatte, teilte Christoph uns unsere Aufgaben und unsere Positionen mit. Die Anspannung stieg. Bei einem kleinen Stadionrundgang schauten wir uns den Ort des Geschehens und unsere Positionen schonmal live an. Die ersten Fans hatten zu dem Zeitpunkt auch schon ihren Platz eingenommen. Mit einer kleinen Verpflegung in Form eines Apfels und Sandwiches ging nun das große Warten los. Wir nutzten unsere Kabine mit allen Möglichkeiten, um uns die Zeit zu vertreiben.
Um 19:30 Uhr war es dann soweit: Das Warten hatte ein Ende und wir durften uns über die blaue Tartanbahn zu unseren Plätzen begeben. In einem endlich wieder vollgefüllten, ausverkauften Olympiastadion, startete nach der Nationalhymne und den beeindruckenden Fangesängen das Spiel in absoluter Gänsehautatmosphäre. Die nächsten rund vier Stunden war nun Stillstehen angesagt, einen Ball immer sichtbar vor dem Bauch. Das packende, einem Finale würdige Endspiel, war an Spannung nicht zu übertreffen. Einige Strafraumszenen, tolle Tore, viele Emotionen und sogar zwei rote Karten bot das Spiel. Das Schiedsrichtergespann um Sascha Stegemann lieferte eine überzeugende Leistung. Dann ging es sogar ins Elfmeterschießen, wo sich RB Leipzig letztendlich durchsetzte und den ersten Triumph im DFB-Pokal der Vereinsgeschichte bejubeln durfte. Die Siegerehrung verzögerte sich wegen eines medizinischen Notfalls. Nach der Siegerehrung ging dann auch für uns Ballleute ein sehr schöner, emotionaler und anstrengender Abend zu Ende.
Schön war außerdem, dass Henry Schröder aus Nordrhein-Westfalen mit dabei war. Er hatte sich als Lehrgangsbester beim Osterlehrgang den Platz im Olympiastadion ergattert.


Julius Hanft

Osterlehrgang 2022

Nachdem der Osterlehrgang durch die Pandemie zwei Jahre ausfiel, fand er im April 2022 endlich wieder statt. Den Bericht zum Lehrgang finden Sie im Bereich "Osterlehrgang" oder hier.

31. März: JLK-Stützpunkt

Am 31.03.2022 fand der monatliche Stützpunkt der JLK statt. Das besondere war, es fand im Präsenz statt! Alle JLKler trafen sich um 18:30 Uhr im Haus des Fußballs. Es begann mit dem Regeltest. Bela wertete diesen aus und in der Zwischenzeit gab es einen Vortrag von der Referentin Thessa Hoffmann. In der 1 1/2 stündigen Schulung "Handlungsschnelligkeit" ging es um die Wahrnehmung und die daraus folgende Handlung eines Schiedsrichters. Unser Wissen ist in sogenannten Schemata bzw. Knotennetzwerken gespeichert. Dabei aktivieren einzelne Knoten automatisch die mit ihnen verbundenen Subknoten/-schemata. Wir handeln also bereits automatisch. Um aber handlungsschneller zu werden, ist es wichtig die Knotenverbindungen zu stärken. Die Schemata sind in Bedingungs-Aktions Regeln, also Wenn-Dann Regeln gespeichert: Wenn Bedingung X zutrifft, dann führe Aktion Y aus und unterdrücke Aktion Z. Insbesondere wurde jetzt die Wenn- Dann- Regel vorgenommen. Visualisierungstraining war auch Inhalt des Vortrages. Anschließend wurde von Bela die Ergebnisse des Regeltests bekannt gegeben und um 20:45 Uhr wurden wir entlassen.

 

Fabio Hettner

 

 

3. bis 5. Dezember 2021: Weihnachtslehrgang

Am 3. Dezember 2021 um 17Uhr war die lange Durststrecke endlich vorbei! Es fand ein Lehrgang des Juniorenleistungskaders statt und dann gleich noch ein ganz besonderer: Der allseits geliebte und ersehnte Weihnachtslehrgang. 

Natürlich galt angesichts der steigenden Infektionszahlen von COVID- Erkrankungen die Devise „2G+“ im LLZ Wannsee. 

Leider konnten im Zuge dessen circa eine Hand voll Mitglieder des JLKs nicht teilnehmen. Grund genug also, bis zum Winterlehrgang die #ärmelhoch zu krempeln und vollständig geimpft zu werden. 

Doch nicht nur manch SR zeigte sich hoch-ambitioniert, auch das Programm war eng getaktet und versprach ein vielseitiges Wochenende. 

Bevor es die Jungschiedsrichter zum Abendessen trieb, stellten Ralf und Christoph das Hygienekonzept vor und der Ansetzer hatte das Wort. 

Anschließend kam ein Regeltest auf die eigentlich gut vorbereiteten Berliner zu, jedoch gilt es hierbei eine klitzekleine Spitzfindigkeit nicht zu vernachlässigen: Es handelte sich um einen „Chaos“-Regeltest. So waren vereinzelt Fragen rückwärts-geschrieben, manche auf dem Projektor angezeigt und verschwanden mit der Zeit, während letztere von Ralf persönlich verlesen wurden. Als wäre all dies nicht ausreichend „chaotisch“, begleitete den, sich im Ausnahmezustand befindenden, JLKler ohrenbetäubende Schlagermusik. 

Nachdem der Schock ausgestanden war, führte das ehemalige Mitglied des JLK Lukas die Gruppe in die Turnhalle. Dort angekommen begann dieser Übungen für ein dynamisches Dehnen der Muskulatur zu zeigen. Doch auch der HI-Faktor durfte nicht fehlen. „Skifahren“ raubte dabei jedem seine letzte Beinkraft. Nichtsdestotrotz gilt Lukas großer Dank für eine überaus anspruchsvolle Sporteinheit. 

Um 0:00 Uhr hieß es dann Nachtruhe, die vorbildlich von allen eingehalten wurde, nichtahnend, dass es die letzte Nacht auf diesem Lehrgang werden sollte, in der unterbrechungsfreies Schlafen möglich war. 

Samstagmorgen quälte Robert die noch verschlafenden Jungs mit Frühsport. Auf das darauffolgende Frühstück, schloss der zweite, diesmal „richtige“, Regeltest an. 

Dabei musste der ein oder andere JLKler schmerzlich erfahren, dass der Strafraum geschlagene 16,50 Meter groß ist. 

Anschließend sorgte Lukas auf dem Platz durch Sprinteinheiten erneut für angestrengte Gesichter. 

Nach der verdienten Dusche durchliefen alle die letzte Leistungsprüfung des Lehrgangs: den Konformitätstest. 

Im Anschluss machte man sich auf den Weg zum Bowling am Kaiserdamm 80, wo die Teilnehmer des Lehrgangs auf die restlichen tagesaktuell getesteten Mitglieder trafen. Nach anderthalb Stunden Strike- „Ekstase“ war es Zeit das Weihnachtsessen mit den Coaches in einer Nebenstraße des Kaiserdamms einzuläuten. So tauschte man einige nette Worte und viele interessante Gespräche ebenso aus, wie Geschenke. Abschließend wurde sehr emotional den Coaches und der Leitung für ihre Arbeit gedankt, aber nicht zu vergessen, auch den JLK-Sprechern: Julius und Jette. 

Auch der Rückweg gestaltete sich in gelöster Stimmung. Nach einigen Runden Tischkicker im LLZ hieß es erneut um 0:00 Uhr Nachtruhe. Sollte man nun eine ruhige, im Zeichen des zweiten Adventes stehende Nacht erwartet haben, so wurde man bitter enttäuscht. Als die Hymne „Guten Morgen Sonnenschein“ von Nana Mouskouri die Gänge des LLZs füllte, meinte manch ein erschöpfter, sich bis dahin im Tiefschlaf befindender JLKler nicht richtig zu sehen, als die Uhr 2:18 Uhr anzeigte. Nach einigen Anmerkungen war schnell klar: Das hier fühlte sich nicht nur wie die Hölle auf Erden an, sondern es wurde „Frühstsport“ verlangt. Nachdem sich die versammelte Mannschaft gegen halb drei in der Turnhalle eingelaufen und gedehnt hatte, sprach Christoph das Wort zum Sonntag: „Einen schönen zweiten Advent und gute Nacht.“ 

Von diesem Adventswunder völlig erschöpft in den Betten ankommend, war der Weg in den erneuten Tiefschlaf nicht weit. Am tatsächlichen Morgen wurden bis 9:00 Uhr die Zimmer ordnungsgemäß geräumt, gefrühstückt und anschließend dem 1. Liga-Assistenten Lasse Koslowski bei seinem Vortrag über die neue Talentförderungsmaßnahme gelauscht, die er ins Leben gerufen hat. 

Abschließend verabschiedeten sich die jahrelangen Mitglieder Paul und Nathalie vom JLK. Als letztes i-Tüpfelchen auf ihre Laufbahn in der Fördermaßnahme beschenkten sie die Leitung. Und so endete der Weihnachtslehrgang auch weihnachtlich. Nach dem letzten Mittagessen nach einem JLK-Lehrgang für die beiden Abgehenden wurde die Heimreise individuell angetreten. 

Luca Gesch

19. November 2021: SR-Vollversammlung

Am 19. November 2021 stand für die JLK’ler der nächste Termin an. Es ging schon einen Tag nach dem Stützpunkt zur Schiedsrichterhauptversammlung in den Tegler Seeterassen. Hier fand die diesjährige Schiedsrichterhauptversammlung statt. Um die Personenmasse am Eingang etwas zu entzerren begann der Einlass schon 16:30 Uhr.

Ein Teil der JLK’ler fungierte an diesem Abend als Wahlhelfer und wurde deshalb vorab mit Walkie-talkies ausgestattet. Denn die Wahlperiode war abgelaufen und es musste ein neuer Schiedsrichterausschuss gewählt werden. Zudem gab es einige Infos zum Spielbetrieb und es wurde über viele Anträge abgestimmt.

Mit großer Mehrheit wurde Alexander Molzahn zum neuen Vorsitzenden des Schiedsrichterausschusses gewählt. Auch die folgenden, weiteren Kandidaten aus seinem Team wurden gewählt:

Referent der Geschäftsführung: Ralf Kisting

Referent für Öffentlichkeitsarbeit und DFB-Projekte: Kevin Sonder

Referent Aus-, Fort- und Weiterbildung (Landeslehrwart): Helmut Husmann

Referent Arbeitskreis I: Thorsten Lange

Referent Arbeitskreis II: Frederic Schecker

Sehr viel zu tun hatten die Wahlhelfer jedoch nicht, da fast alle Entscheidungen mehrheitlich angenommen/abgelehnt wurden.

Dann endete die Veranstaltung gegen 20 Uhr.

 

Tim Sauermann

18. November 2021: JLK-Stützpunkt

Am 18.11. war es mal wieder so weit. Die JLK’ler kamen um 18:30 zum Stützpunkt im Haus des Fussballs zusammen. Aufgrund der Coronaviruspandemie mussten alle, auch die geimpften, einen Tagesaktuellen Coronatest mit negativem Ergebnis vorzeigen.

Der erst Programmpunkt war der Allseits beliebte Regeltest. Auch dieses Mal hatte Bela mal wieder 15 Fragen rausgesucht, die für die meisten keine großen Hürden darstellten.

Anschließend trennte sich die Gruppe. Während die Schiedsrichter mit mehr Erfahrung Bela in den Nebenraum folgten, um eine kleine Gruppenarbeit zum Thema Disziplinarkontrolle und Foulspiel zu erarbeiten, blieb der Rest bei Ralf, um einen Vortrag über Lauf- und Stellungsspiel zu hören. Grade für neue JLK’ler ist dies wichtig, weil diese oft nicht so genau wissen, wie sie sich auf dem Platz zu orientieren haben. 

Als auch diese Aktivität abgeschlossen war, neigte sich der Stützpunkt dem Ende. Um ca. 21:30 Uhr konnten die Schiedsrichter dann den Heimweg antreten.

 

Tim Sauermann

15. bis 18. Oktober 2021: JLK-Fahrt

Nachdem die JLK-Fahrt aufgrund der hohen Inzidenzen im Jahr 2020 abgesagt werden musste, konnten sich dieses Jahr alle JLKler*innen auf dieses Erlebnis freuen. Am Wochenende vom 15.10. bis 18.10.21 war es soweit und die Fahrt konnte durchgeführt werden. Das diesjährige Ziel war die bevölkerungsreichste Stadt Sachsens, die da heißt: Leipzig.

Freitag war der Tag der Abreise. Pünktlich um 9:40 Uhr trafen sich alle Jungschiedsrichter*innen an der BFV-Geschäftsstelle, um die gemeinsame Reise anzutreten. Aufgeteilt in 3 Bussen ging es um 10 Uhr endlich los in Richtung Leipzig. Die Fahrt war geprägt von erregter Stimmung und lauter Musik. Nach 3 Stunden Fahrt über diverse Straßen und Autobahnen trafen wir schließlich an unserem Hostel ein. Jeder bekam etwas Zeit um seine Zimmer zu beziehen und um 16 Uhr fanden sich dann alle wieder zusammen, um den ersten gemeinsamen Programmpunkt zu bestreiten. Der JLK tauchte ein in die dunkle Geschichte Leipzigs, mit einer Grusel-Stadtour durch die Altstadt. Wir erlernten Bannflüche, alte längst vergessene medizinische Kenntnisse und wurden sogar von einem Gesandten des Teufels verfolgt, welcher diese dunklen Geheimnisse hüten wollte. Doch furchtlos trotzten wir dem Bösen und mit geeinten Kräften konnten wir den Gesandten in die Flucht schlagen. Am Abend hieß es dann, verdienter weise, Kräfte wieder auftanken. Besucht wurde ein bayrisches Brauhaus in dem es bayrische Hausmannskost gab. Nach einem Abend voller Plausch und Genuss ging es dann zurück zum Hostel. Um 22 Uhr war Nachtruhe und der Tag endete.

Der Samstagmorgen begann für alle mit einem Frühstück im Hostel. Nach einem gemütlichen Start in den Tag, machten wir uns auf dem Weg zum Stadion des RB-Leipzig. Dort angekommen erfuhren wir, dass wir eine Stadiontour machen würden. Wir wurden durch das gesamte Stadion geführt und bekamen sogar einen exklusiven Einblick in die Schiedsrichterkabine der Roten Bullen. Nachdem dieser Programmpunkt abgeschlossen war, ging es auf nach Borna zum Bornaer SV. Der Traditionsreiche Verein der „Ohne-Mist-Aktivisten“ traf auf den ESV Delitzsch. Die Fans waren heiß auf dieses Topspiel in der Landesklasse Nord und genauso waren es die Schiedsrichter*innen, denn das Spiel wurde von drei jungen JLKler*innen geleitet. Als Hauptschiedsrichterin fungierte Nathalie Buse, welche von Khalil Khattab (SRA 1) und Yehor Antoniuk (SRA 2) unterstütz wurde. Unsere Aufgabe war es nun, nicht nur dem spannenden Spiel, an dem überraschend sonnigen Samstagnachmittag, zu folgen, sondern auch die Schiedsrichter in den verschiedenen Kategorien des BEO-Bogens genau zu beobachten. Das Spiel war ausgeglichen und beide Seiten kamen auf ihre Chancen. Die junge Schiedsrichterin war in einigen Situationen besonders gefordert, doch löste diese mit ihrem Gespann stets souverän und gelassen. Zur Halbzeit stand es immer noch 0:0. Nach Wiederanpfiff machte sich vor allen Dingen der Bornaer SV bemerkbar. Ein Chancenhoch führte schlussendlich zum 1:0 und die Fans auf den Rängen freuten sich für ihre Mannschaft, doch der ESV Delitzsch gab sich nicht so leicht geschlagen. Die Auswärtsmannschaft erkämpfte sich mehrere Chancen und gegen Ende des Spiels stand das ganze Stadion noch einmal still. Ein Spieler des ESV Delitzsch entschloss sich einen Abschluss aus gut 20 Meter Entfernung zu wagen. Ein perfekt getretener Schuss, ob Glück oder nicht sei dahingestellt, zirkelte sich dem Tor entgegen. Der Torwart war schon geschlagen und konnte einfach nur noch zu sehen. Es klatschte und der Ball prallte vom Alu ab. Ein Raunen ging durch das Stadion und wenige Minuten später beendete die Schiedsrichterin das Spiel. Nach diesem gelungenen Spiel folgte eine gemeinsame Auswertung mit einem erfahrenen Schiedsrichter Beobachter aus der Region. Dank der Film-Aufnahmen von Paul Yaghy konnte hier auch gezielt mit Videoszenen gearbeitet werden und die Schiedsrichter*innen konnten viel aus dieser intensiven Aussprache mitnehmen. Nach einer entspannten Rückfahrt wurde das Burger-Restaurant „Hans im Glück“ besucht, in welchem der Abend gemütlich und voll guter Stimmung endete. Nach dem Abendessen und mit vollen Bäuchen ging es zurück ins Hostel, wo sich die JLKler*innen schlafen legten.

 

Auch der Sonntagmorgen begann wieder mit dem Hostelfrühstück. Nach einer schnellen Stärkung machte sich der JLK auf den Weg nach Dresden zum Zweitligaspiel Dynamo Dresden gegen den FC Nürnberg. Am Stadion angekommen wurde jedem sein Platz zugeteilt. Am Einlass kam es zu einer unfreundlichen Begegnung mit Dresdner Ultras, welche uns auf Grund von Mangel an Fan-Kleidung nicht in das Stadion lassen wollten. Die Leitung blieb gelassen und nach einem kurzen Gespräch mit der Stadionsecurity kamen wir endlich ins Stadion. Geschlossen als Gruppe machten wir uns auf den Weg zu unseren Plätzen. Das Stadion der Dresdner war trotz Corona relativ voll und die Heimfans setzten sich gegen die Gästefans durch, doch leider lief es für die Mannschaft von Dresden nicht so gut. Die Nürnberger gingen früh in der 21. Minute durch ein Tor von Tom Krauß in Führung. Die Dresdner schafften es das gesamte Spiel, trotz mehr Ballbesitz und Torchancen, nicht zum Torerfolg und so endete das Spiel in einem 0:1. Dem entsprechend geknickt war die Stimmung der Heimfans und umso besser, die der Nürnberger. Nach dem Spiel hieß es Essen fassen und wir besuchten das italienische Restaurant „L’Osteria“. Dort genossen alle eine warme Pizza sowie ein kühles Getränk. Frisch gestärkt wurde der nächste Programmpunkt verkündet. Bowling stand auf dem Plan. Nach einer kurzen Autofahrt erreichten wir die Bowlinghalle und aufgeteilt in drei Gruppen lieferte sich der JLK ein Duell auf der Bowlingbahn. Diverse Strikes und Spares später traten wir den Heimweg an. Nach einer erneuten Autofahrt kamen wir wieder am Hostel an und legten uns ins Bett.

Der Montagmorgen brach an und damit der Tag der Heimreise. Wie an jedem Morgen, begann auch jener, mit einem Frühstück im Hostel. Danach packte jeder seine Tasche oder Koffer und wir machten uns auf den Weg Richtung Berlin. Der erste Zwischenstopp war das Abenteuerparadies „Belantis“. In diesem verbrachten wir mehrere Stunden und schafften es, jede Attraktion zu besuchen, ausgenommen des Kinderlandes natürlich. Nach diesen spannenden Stunden voller Adrenalin und purem Spaß setzte sich der Tross aus 3 Bussen wieder in Bewegung. Ziel war der nächstgelegne McDonald’s um die Kraftreserven wieder aufzufüllen. Nachdem jeder mit seinem Essen fertig war, ging die Fahrt abermals weiter und der JLK machte sich endgültig auf nach Berlin. Wieder angekommen in der Heimatstadt zerteilten sich die Wege der JLKler*innen und jeder machte sich auf seine Art und Weise auf den Heimweg.

Abschließend gilt großer Dank der Leitung, die dieses wundervolle Programm für uns auf die Beine gestellt. Ich spreche für jeden, wenn ich sage, dass diese mehr oder weniger vier Tage, voll mit Spaß und toller Erlebnisse waren und das sich alle auf die Fahrt im nächsten Jahr freuen.

 

Jan-Ole Sund

8. bis 10. Oktober 2021: Paul Yaghy auf TLK-Fahrt

Die diesjährige TLK-Fahrt fand vom 8.10.-10.10.2021 statt und dabei hatte ich die Ehre, als Gast mitzufahren. Bereits beim Stützpunkt, der zwei Wochen zuvor stattfand, wurde bekanntgegeben, dass wir das Wochenende in Lübeck verbringen werden. 

Nach zweistündiger Fahrt kamen wir am Freitag allerdings nicht in Lübeck, sondern in Hamburg an und besuchten zunächst einen Streichelzoo. Dies diente allerdings nur der Zeitüberbrückung, denn als wir anschließend in ein Hamburger Hotel gingen, durften wir den erfahrenen Bundesligaschiedsrichter Pattrick Ittrich begrüßen, mit welchem wir uns über seinen Werdegang und weiteren Themen der Schiedsrichterei unterhielten. Im Anschluss machten wir uns auf den Weg ins Volksparkstadion, denn an diesem Abend durften wir uns das Länderspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen Rumänien anschauen, welches Deutschland nach einem wackeligen Start noch mit 2:1 für sich entscheiden konnte.

Nachdem wir abends noch in die Jugendherberge nach Lübeck gefahren sind, zog es uns am nächsten Morgen auf den Sportplatz des TSV Travemünde. Nach einer Trainingseinheit und einem anschließenden Spaziergang durch die Travemünder Stadt durfte David Petzak, gemeinsam mit Aaron Winkelmann und Fabienne Olivie als Assistenten, das Match des TSV Travemünde gegen TuS Hartenholm vor den Augen eines Lübecker Beobachters leiten. 

Als wir im Anschluss beim Italiener zu Abend gegessen haben, wartete ein als Pestdoktor verkleideter Guide auf uns, welcher uns neben der Geschichte der Schwarzen Pest die bekanntesten Ecken der Lübecker Altstadt präsentierte. 

Am Sonntag stand bereits die Abreise an, doch dank des guten Wetters konnten wir noch in einen Kletterwald und anschließend am Strand spazieren gehen.

Um 17 Uhr kamen wir dann am Sonntag wieder in Berlin an – ein großes Dankeschön an die TLK-Leitung für die Einladung und die tolle Organisation der Fahrt!

Paul Yaghy

6. Oktober 2021: JLK-Stützpunkt

Nachdem wir uns das erste Mal in dieser Saison beim Saisonauftaktlehrgang im September gesehen haben, trafen wir uns zum Oktober Stützpunkt am 6. Oktober 2021 um 18:30 am Poststadion.

In den 2 Stunden und 15 Minuten schrieben wir zu Beginn einen Regeltest. Anschließend wurden uns einige Dinge rund um die Spielleitung in Erinnerung gerufen, die nach der langen Pause nicht mehr bei allen Präsent waren. Dann bekamen wir die ersten genaueren Informationen zu unserer JLK-Fahrt, die dieses Jahr nach Leipzig gehen soll. Danach ging es zu den Sporteinheiten. Nach der Aufwärmung fingen wir an Ausdauerläufe in Form von Linienläufen durchzuführen. Wir wiederholten die Linienläufe pyramidenartig mit der Anzahl an Durchgängen, erst zunehmend und anschließend wiederabnehmend, hintereinander. Anschließend wurden die Schiedsrichter aufgeteilt und wir machten ein kleines Fußballspiel gegeneinander. Zum Ende zogen wir uns um, verabschiedeten uns von der JLK-Leitung und danach gingen die Meisten zum Hauptbahnhof, um von dort nach Hause zu fahren.

Bruno Pellegrini

27. bis 29. August 2021: Saisonauftaktlehrgang

Der JLK-Lehrgang begann am Freitag mit dem Einzug in unsere Zimmer. Natürlich ging es gleich danach mit theoretischen Grundwissen weiter. Unser Gast Pascal Wien erklärte uns die Regeländerungen für die neue Saison. Dem folgte der erste Regeltest des Lehrgangs. Weiter ging es mit einer Verhaltensschulung von Philipp Gentsch. Den Abschluss machte eine Sporteinheit. Ein anstrengender schöner Tag endete mit netten Gesprächen in der Hotellobby.

Samstag begann der Tag nach dem Frühstück mit der Laufprüfung auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld. Das Mittagessen hatten wir uns nun verdient. Jetzt folgte eine absolute Überraschung für uns. Eine Einheit die unter anderem dem Team Building diente, aber auch Spaß machte: Kajak fahren auf dem Wannsee. Umgezogen und kultiviert machten wir danach Gruppen- und Einzelfotos. Nun wurde es wieder ernst, der zweite Regeltest folge. Jetzt gab es Abendbrot und die erwartete Auswertung unserer Tests. Der Abend ging dann mit einer Sporteinheit auf dem Rasenplatz weiter. Abschließend gab es persönliche Gespräche mit der Leitung, entweder man wurde geladen oder man meldete sich an. Im TV-Raum verbrachten wir gemeinsam den Rest des Abends. 

Sonntag gab es zuerst Frühsport in der Turnhalle, welchem das letzte Frühstück des Lehrgangs folgte. Dann gab es Arbeit in 2 Gruppen. Neulinge lernten die ersten Schritte im JLK kennen. Erfahrene machten einen Konformitätstest. Nachdem alle fertig waren wertete Philipp Gentsch die Verhaltensschulung vom Freitag aus. Dem folgte die generelle Auswertung des Lehrgangs. Danach gab es noch ein letztes Mittagessen worauf die Abreise folgte. 

Auch haben wir auf dem Lehrgang 2 neue JLK Sprecher gewählt. 

Herzlichen Glückwunsch Julius und Jette!

Zum Abschluss gesagt, es war einfach schön alle wieder zu sehen, es waren abwechslungsreiche Tage. Die schönen Gespräche haben uns gutgetan, genau wie der gemeinsame Spaß.

Timo Darms

13. bis 15. August 2021: Sichtungslehrgang

Es war ein sonniger Freitagnachmittag am 13.08.2021, als der Sichtungslehrgang des Nachwuchses in Wannsee begann. Zuerst bekamen wir grobe Informationen wie der Tag ablaufen würden und wir wurden über die Hausordnung aufgeklärt. Nachdem sich jeder sich im LLZ in seinem Zimmer eingerichtet hat, kamen wir alle gemeinsam in einem Raum, wo wir uns alle vorgestellt und uns näher kennengelernt haben. Im Anschluss gab es Abendessen. Dann schrieben wir schon den ersten Regeltest und werteten diesen aus. Am ende des Tages hatten wir eine etwas  Anspruchsvollere Sporteinheit als gedacht, mit vielen verschiedenen Workouts.

Samstagmorgen, kurz vor der Laufprüfung gab es noch schnell ein leckeres Mahl. Und auf ging's. Bei der Laufprüfung gab es den Einen oder Anderen, der die geforderten Leistungen nicht bringen konnte. Nichtsdestotrotz gab es jede menge angehende JLK'ler, die ihr bestes gaben und es mit guter Leistung absolvierten. Nach dem Mittagessen folgte auch schon der zweite Regeltest, der meiner Meinung nach etwas anspruchsvoller als der erste war. Daraufhin folgte wie beim ersten die Auswertung.
Bei der Gruppenarbeit, die wir nach dem Regeltest machten, kam es zum Großteil auf Teamwork an. Jeder musste mit seiner Gruppe ein Plakat gestalten (z.B. über "Spielfortsetzungen").
Nach der Gruppenarbeit gab es Abendessen, welches hier im LLZ einfach großartig ist. Daraufhin folgte schon der dritte Regeltest, der für den ein oder anderen deutlich leichter war, als die ersten beiden Regeltests.
Nach dem anstrengenden Tag folgte für mich das Beste: Die Sporteinheit!
Hier spielten wir Baseball und Fußball in einer gemischten Art. Es gibt 2 Teams, dabei steht das eine im Feld, wärend das andere, außerhalb um das Feld läuft und versucht, Punkte zu holen, während das andere Team den Ball ins Tor zu schießen versucht, da der Spieler dann in einer Zone stehen muss oder zurück zum Start muss. Also ganz easy.

Am letzten Tag des Lehrganges, war es ein bisschen lockerer als die anderen Tage.
Angefangen hat es mit dem Frühsport um 7 Uhr, wobei wir ein mittelschweres Workout gemacht haben, das nach den ganzen Sporteinheiten und der körperlichen Belastung für die meisten sehr schwer war. Trotzdem hat es jeder bis zum Ende durchgezogen. Daraufhin folgte erst einmal ein Frühstück. Noch bevor jeder nach Hause gehen konnte, gab es erst einmal eine Assistentenschulung, bei der wir nochmal die wichtigsten Grundlagen gelernt haben.

Nach der Assistentenschulung bekamen wir und die Leitung Feedback zum Lehrgang. Dann wurden die Lehrgangsergebnisse bekant gegeben. Nach dem letzten Mittagessen war der Lehrgang vorbei und alle reisten idividuell ab. 

 

Gürkan Saka 

7. August 2021: Wahrnehmungsschulung

Nachdem der Berliner-Fußball langsam wieder in Schwung kommt und schon das eine oder andere Spiel von uns geleitet wurde, fand am 07.08.2021 eine dreistündige Wahrnehmungsschulung mit Sven Munderloh statt. Die JLK-Mitglieder trafen sich dazu am Samstagvormittag pünktlich um 9:30 Uhr im LLZ Wannsee.

Nach einer freundlichen Begrüßung und kurzer Vorstellungsrunde ging es dann endlich los. Als erstes Thema stand ein Vortag von Sven über die Wahrnehmung mit Auge und Gehirn auf dem Schulungsplan.
Passend zum Vortrag führte Sven mit uns einige Praxisübungen durch, in denen wir unser Können beweisen mussten. Daraufhin folgte ein Wahrnehmungsschnelligkeitstest bei dem uns für eine Sekunde ein Bild gezeigt wurde. Unsere Aufgabe bestand darin, die im Bild gesehenen Zahlen- und Buchstabenkombination, die Sportart und die auffälligen Farben zu notieren. Nach der Kontrolle und den positiven Ergebnissen folgte eine kurze Pause. Danach durften wir uns Partnerweise an sechs verschiedenen Stationen des Sehparcours probieren. Wir testeten unsere Wahrnehmungs- und Reaktionsschnelligkeit, sowie unseren Sehbereich.

Abschließend zeigte uns Sven effektive Übungen zum Trainieren der Augen im Alltag und begleitete uns bei deren Durchführung. Zudem gab er viele hilfreiche und informative Tipps rundum den Themenkomplex „Wahrnehmung“.
Den Ausklang des erfolgreichen und lehrreichen Schulungstages bildete gegen 12:45 Uhr ein leckeres gemeinsames Mittagessen im LLZ. Die gute und fröhliche Stimmung am Tisch steigerte die Vorfreude auf den Saisonauftaktlehrgang.

Jette Wolf