1457 Zuschauer*innen verfolgten am Montag, den 25. Mai 2026 unter sommerlichen Bedingungen die Endspiele im BFV-Pokal der Juniorinnen und stellten damit eine Rekordkullise.
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Der BFV-Pokal der Juniorinnen 2026 vor Rekordkulisse
16 Tore und Titelverteidigung
Der Tag startete um 10:00 Uhr mit dem Finale der D-Juniorinnen zwischen dem 1. FC Union Berlin und SF Charlottenburg-Wilmersdorf 03. Die Unionerinnen dominierten von Beginn an die Partie und gingen in der 7. Minute durch Baranovszkij in Führung. Vier Minuten später verwandelte Schuck zum 2:0 und schürte in der 14. Minuten bereits ihren Doppelpack. Nachdem Unions Kabil in der 9. Minute nur den Pfosten getroffen hatte, gelang ihr in der 18. Minute dann der Treffer zum 4:0. In der 20. Minute verwandelte Baranovszkij zum 5:0 und reihte sich neben Schuck als Doppeltorschützin ein. Fünf Minuten vor der Pause erhöhte Union dann noch auf 6:0 durch einen abgefälschten Torschuss von Pasieka. Nach der Halbzeitpause legte das Team von Union Berlin mit zehn Treffern nochmal ordentlich nach. Getroffen haben Tsakanian (´32), Dubbick (´34, ´35), Isirli (´39, ´41, ´46), Carrion Sago (´51) und die Doppeltorschützin aus Halbzeit eins, Baranovszkij (´53, ´55, ´57). Mit einem Endstand von 16:0 verteidigten die D-Juniorinnen vom 1. FC Union Berlin ihren Titel als Pokalsiegerinnen.
Hertha BSC gewinnt hitziges Duell
Im Endspiel der C-Juniorinnen um 12:00 Uhr trafen Hertha BSC und der 1. FC Union aufeinander. Hertha BSC kam zunächst besser ins Spiel und erspielte sich die ersten Torchancen. In der 11. Minuten fand sich Herthas Kaptiänin allein vor dem gegnerischen Tor wieder, verfehlte letztlich aber das Tor. In der 26. Minute kam es dann zu einer kurzen Spielunterbrechung, nachdem zwei Spielerinnen im Zweikampf aneinandergeraten waren und Unions Flory daraufhin mit glatt rot den Platz verlassen musste. Herthas Witt sah schließlich auch noch die gelbe Karte. Nach einer eher unruhigen ersten Hälfte ging es torlos in die Kabinen.
Hertha BSC kam auch in der zweiten Hälfte besser in das Spiel und kam bereits in der ersten Minute nach Wiederanpfiff zum Torabschluss. Wie auch in den ersten 35 Minuten des Spiels war das Spielgeschehen von hitzigen Zweikämpfen und infolgedessen durch Unterbrechungen geprägt. In der 41. Minute gelang es Herthas Huesker sich im Strafraum durchzusetzen und zum 1:0 zu verwandeln. Nur vier Minuten später erhöhte Kapitänin Von Löhneysen dann auf 2:0. Mit diesem Spielstand endete die Partie schließlich auch nach 70 Minuten. Die C-Juniorinnen von Hertha BSC durften sich nun nach dem verlorenen Elfmeterschießen im vergangenen Jahr als Pokalsiegerinnen 2026 feiern.
Hertha auch bei den B-Juniorinnen Pokalsiegerinnen
Im dritten und letzten Spiel des Tages trafen die B-Juniorinnen von Hertha BSC und Viktoria Berlin aufeinander. Das Spielgeschehen ereignete sich vorrangig, bis auf einige wenige Ausnahmen in der Hälfte von Viktoria Berlin. Während das Team von Hertha BSC mit offensivem Drang versuchte den Treffer zu erzielen, verteidigte Viktoria Berlin hinten bis zur Halbzeitpause alles weg. Nach 40. Minuten endete die erste Hälfte ohne Tore. Hertha BSC startete auch in der zweiten Hälfte offensiv. In der 48. Minute fiel schließlich das Tor zum 1:0 durch Herthas Chapman, nachdem Viktoria einen zuvor durchgeführten Eckball nicht richtig klären konnten. Nur drei Minuten später legte Aseko Nkili durch einen fachen Ball ins lange Eck nach und erhöhte auf 2:0. In der 56. Minute kam es dann im Rahmen eines Freistoßes für Hertha BSC im Strafraum von Viktoria Berlin nochmal zu leichten Rangeleien, die mit Gelben Karten geahndet wurden. Viktoria Berlin versuchte sich nochmal nach vorne zu kämpfen und zwang Herthas Torhüterin Rademacher in der 68. Minute zu einer Rettungsaktion außerhalb des Straufraums. Beide Teams kämpften bis zum Schluss und wurden lautstark von den Rängen unterstützt. Am Ende des Tages konnten die B-Juniorinnen von Hertha BSC den Pokal feiernd entgegennehmen.
Kategorien: Juniorinnen