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Feinster Futsal: Berliner Teams zu Hallen-Champions gekürt

Und wieder ist eine Budenzauber-Saison im Nordostdeutschen Fußball erfolgreich zu Ende gegangen! Ganze neun Runden in den Futsal-Meisterschaften des BFV und NOFV gingen an den Wochenenden 14./15. und 21./22. Februar 2026 über die Bühne und brachten ihre Meisterinnen und Meister hervor. Insgesamt fünf Berliner Teams sicherten sich im Endspurt der regionalen Hallensaison Gold, für zwei BFV-Teams wird es im März sogar noch bei den bundesweiten Meisterschaften des DFB um den ganz großen Wurf gehen. 

Hertha und Stern komplettieren BFV-Riege 

Sechs Teams standen bereits als Berliner Hallenmeister*innen fest (wir berichteten), da ging es auch für die C- und D-Junioren in die Endrunde des BFV. Das Team von Hertha BSC konnte sich dabei in der D-Jugend die Krone sichern. Nach durchwachsener Gruppenphase mit lediglich einem Sieg aus drei Spielen zogen die Herthaner über einen Last-Minute-Halbfinalsieg ins Endspiel ein. Dort schlug man die SF Charlottenburg-Wilmersdorf, ebenfalls erst in letzter Minute, mit 2:1 und kürte sich zum Berliner Meister. 

Als letztes Berliner Team qualifizierten sich tags darauf die C-Junioren des SFC Stern 1900 für die NOFV-Regionalmeisterschaften. Nach ebenfalls lediglich einem Sieg aus drei Spielen in der Gruppenphase gewann man im Halbfinale nach Entscheidungsschießen, ehe die Steglitzer im Endspiel Tennis Borussia Berlin souverän mit 3:0 besiegten und die Riege an BFV-Hallen-Champions vervollständigten. 

Staaken und Union-Doppel fahren zum DFB 

Parallel war bereits der NOFV mit seinen Futsal-Regionalmeisterschaften gestartet und brachte hier ein erstes Berliner Team als Sieger hervor! Die B-Junioren des SC Staaken sicherten sich am Ende eines hochspannenden Turniers den regionalen Meistertitel. Nach Platz zwei in der Gruppe, einem Halbfinalerfolg gegen Energie Cottbus und einem Sieg im Entscheidungsschießen gegen den Greifswalder FC durfte das Team den Pott nach oben stemmen und reist am 21./22. März zu den Deutschen Futsal-Meisterschaften nach Duisburg-Wedau. Nicht ganz gereicht hat es tags darauf für die A-Junioren des SV Empor. Platz drei in der Gruppe führte ins Platzierungsspiel gegen den SV Borsch, wo man sich über einen klaren 5:1-Erfolg den fünften Platz sicherte. 

Erfolgreicher unterwegs waren zur gleichen Zeit die U23-Frauen des 1. FC Union Berlin. Ungeschlagen und mit einem starken Torverhältnis von 9:1 Toren aus fünf Spielen marschierten die „Eisernen Ladies“ durch das im Liga-Modus ausgetragene Turnier. Am Ende durften sich die Akteurinnen stolz die Gold-Medaillen um den Hals hängen und sich über die Qualifikation für die DFB-Meisterschaften am 14./15. März freuen.

Satte vier NOFV-Futsal-Regionalmeisterschaften standen abschließend am vergangenen Wochenende an. Auch hier war Berlin jeweils mit einem siegreichen Team der BFV-Hallenmeisterschaften vertreten und durfte sich über sehr erfolgreiche Leistungen freuen. Jeweils den zweiten Platz ihres Turniers sicherten sich die C-Juniorinnen des 1. FC Union Berlin und die C-Junioren von Stern 1900. Der eiserne Nachwuchs hatte sich mit dem 1. FC Magdeburg im Liga-Modus ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, musste sich ausgerechnet im allerletzten Spiel beim direkten Aufeinandertreffen mit den Anhaltinerinnen jedoch erstmals geschlagen geben und den Gegnerinnen Gold überlassen. Die Stern-Jugend war mit drei Siegen in drei Spielen ins Finale ihres Turniers marschiert. Dort ließen sich die Steglitzer in einer hochspannenden Partie jedoch ihre Führung drehen und unterlagen dem VFC Plauen im Kampf um den Pokal mit 1:2. Platz vier holten sich indes die D-Junioren von Hertha BSC. Nach einer bitteren Halbfinalniederlage gegen Babelsberg 03 musste man sich auch im Spiel um Platz drei Hansa Rostock geschlagen geben und landete auf Rang vier. 

NOFV-Titel Nummer drei für das TEAM BERLIN holten die B-Juniorinnen vom 1. FC Union. Ungeschlagen marschierte man durch das im Liga-Modus ausgetragene Turnier und spielte lediglich im direkten Duell gegen die ärgsten Titel-Konkurrentinnen vom Bischofswerdaer FV nur Unentschieden. Den Sächsinnen enteilte man im späteren Turnierverlauf in Sachen Torverhältnis aber noch dermaßen, dass bereits vor dem letzten Turnierspiel der Konkurrenz vorsichtig der Sieg gefeiert wurde, welcher kurz darauf durch ein 1:1 von Bischofswerda gegen Hansa Rostock endgültig besiegelt wurde. Da die Unionerinnen im vergangenen Jahr die Deutsche Meisterschaft gewonnen hatten, stellt der NOFV in dieser Saison zwei Teams für das nationale Turnier, womit es dort im März zu einem Wiedersehen des eisernen Nachwuchses mit Bischofswerda kommt – Freude also auf beiden Seiten! 

Alle Platzierungen im Überblick: 

BFV-Meister*innen: SV Empor Berlin (A-Junioren), SC Staaken (B-Junioren), SFC Stern 1900 (C-Junioren), Hertha BSC (D-Junioren), 1. FC Union Berlin (Frauen (U23), B-, C- & D-Juniorinnen) 

NOFV-Platzierungen: SV Empor Berlin, A-Junioren: 5. Platz | SC Staaken, B-Junioren: 1. Platz | SFC Stern 1900, C-Junioren: 2. Platz | Hertha BSC, D-Junioren: 4. Platz | 1. FC Union, (U23-)Frauen: 1. Platz | 1. FC Union, B-Juniorinnen: 1. Platz | 1. FC Union, C-Juniorinnen: 2. Platz 

Der Berliner Fußball-Verband dankt allen haupt- und ehrenamtlichen Personen, die mit ihrem Engagement zum Gelingen der Turniere beigetragen haben. Ein herzlicher Glückwunsch gilt allen Berliner Teams, die bei den Futsal-Meisterschaften des BFV und NOFV hervorragende Platzierungen erzielt haben. Viel Erfolg dem SC Staaken und den Teams von Union Berlin bei den Deutschen Meisterschaften!

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