Das Festival Ready. Set. Future of Coaching. denkt Fußballcoaching neu und bricht bewusst bestehende Strukturen auf. Diesen Gedanken nimmt auch der Nachbericht auf. Er ist keine klassische Darstellung des Veranstaltungsablaufs, sondern eine individuelle Perspektive auf das Erlebte.
„Es geht nicht um mich“. Ich bin noch nicht gänzlich frei von diesem Satz, als ich am Samstagmorgen vor dem Eingang zur STATION Berlin in Kreuzberg stehe. Hier findet an diesem frühlingshaften 7. März 2026 das Festival Ready. Set. Future of Coaching. statt. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Perspektiven von Mädchen, Frauen, inter*, nicht-binären, trans* und agender Personen im Fußball sichtbar zu machen und sich für eine geschlechtergerechtere Coaching-Landschaft einzusetzen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie mehr Menschen den Weg ins Coaching finden können – und was es braucht, damit sie dort bleiben, sich entwickeln und anerkannt werden.
Ich bin Teil des Kommunikationsteams des Berliner Fußball-Verbands und bin zum Arbeiten bei Ready. Set. Future of Coaching. Videointerviews begleiten, einen Nachbericht schreiben: das sind meine Aufgaben im Zuge des Festivals. Schon bevor ich in der Event-Location angekommen bin, arbeitet es in meinem Kopf: Wie gehe ich meine Aufgaben an? Bin ich als weißer, heteronormativer cis-Mann für diesen Job überhaupt die richtige Besetzung?