Zur Bezeichnung von Rollen (z. B. Spieler*innen, Trainer*innen, usw.) wird nachfolgend das Gendersternchen genutzt, um im Rahmen der Strategie „TEAM BERLIN REPLAY“ Mädchen, Frauen, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen im Berliner Amateurfußball sichtbar einzubeziehen.
Mit „TEAM BERLIN REPLAY“ verfolgt der Berliner Fußball-Verband eine umfassende Strategie, um den Amateurfußball offener zu gestalten und mehr Mädchen, Frauen, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen zu gewinnen. Der Name „Replay“ steht für ein bewusstes Weiterentwickeln: aufbauend auf der bestehenden Vision „EIN TEAM BERLIN“ für mehr Teilhabe und Diversität.
TEAM BERLIN REPLAY – Die Strategie als PDF
Nadine Grund: „Bedingungen und Voraussetzungen noch besser gestalten“
Offiziell gelauncht wurde die neue Strategie am 5. Dezember 2025 im Rahmen eines Turniers des BFV-Mädchenfußballprojekts „Alle kicken mit“ in der Kurt-Schumacher-Grundschule. Die anwesenden Kinder brachten dort direkt eigene Logo-Ideen für die Strategie zu Papier. Die Perspektive der Mädchen*, die noch weniger von bestehenden Strukturen und Denkmustern geprägt ist, lieferte wertvolle Impulse und soll in die finale Version mit einfließen. Der BFV wird für die Gestaltung zeitnah eine Ausschreibung starten.
„Der Frauen- und Mädchenfußball in Berlin hat großes Potential, insbesondere dank sehr engagierter Vereine, die eine tolle Arbeit leisten. Als Team Berlin müssen wir noch intensiver zusammenarbeiten, um dieses Potential zu entfalten und die Bedingungen und Voraussetzungen noch besser zu gestalten. Ein herzlicher Dank geht an das engagierte Projektteam, welches mit Unterstützung durch den DFB (DFB-Assist), die vorliegende Strategie erarbeitet hat.” Mit diesen Worten unterstreicht Nadine Grund, Präsidialmitglied Frauen und Mädchen, die Bedeutung der neuen Strategie. Sie umfasst 43 Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern, die von der Gewinnung neuer Spieler*innen bis zur Stärkung von Frauen* in Ämtern reichen.
Auch BFV-Präsident Bernd Schultz betont: „Es gibt nicht den ‚weiblichen‘ und den ‚männlichen‘ Fußball. Es ist ein Fußball für alle, der uns Freude bereitet. Um dem steigenden Interesse und den engagierten Frauen und Mädchen auf und neben dem Platz gerecht zu werden, werden wir mit der Strategie die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen nachhaltig verbessern.“